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Illumination der orthodoxen Saint Seraphim Sarovsky Kathedrale

Die Illumination der Saint Seraphim Sarovsky Kathedrale in Brest (Weisrussland) war rechtzeitig zum orthodoxen Osterfest beendet. Durch die moderne LED Beleuchtung wirkte die Kathedrale wie transformiert. Wunderschön leuchtend, wurde der Charme dieses schönen Gebäudes durch die Beleuchtung in Szene gesetzt und somit in ein feierliches Gewand gekleidet.

Projektbeschreibung:

Das Beleuchtungskonzept soll ein harmonisches, helles und würdevolles Bild der Kathedrale zeigen. Von der Vorbereitung bis zur Fertigstellung vergingen 3 Monate. Während der Gestaltungsphase wurde eine Computersimulation der Beleuchtung erstellt die durch Testbeleuchtungen an der Fassade vor Ort gestützt wurden. Als Ergebnis decken sich Simulation und reale Beleuchtung perfekt.

Als Beleuchtung wurden Lampen der Serie „Q“ gewählt mit einer Lichtfarbe von T = 6 300 K, was weißem kalten Licht entspricht. Dieses kalte weiße Licht hebt die weiße Farbe der Wandsäulen besonders hervor und kreiert einen speziellen Effekt des Leuchtens und der Stattlichkeit. Die Wandsäulen werden durch einen schmalen 10° Lichtstrahl von unten nach oben beleuchtet. Die Beleuchtung ist etwa 1.5 Meter von der Wand entfernt installiert, wodurch in Kombination mit den Wandsäulen ein Effekt des „Emporhebens in den Himmel“ hervortritt.
Der Glockenturm und die Kreuze auf der Kathedrale wurden mit Lampen der leistungsstarken Serie „QP“ beleuchtet. Dabei wird der Glockenturm mit einer 40° Optik angestrahlt.

Die benutzten Lampen sind sehr klein und tagsüber praktisch „unsichtbar“, wodurch es zu keiner optischen „Verunstalten“ des Gebäudes kommt.

Insgesamt wurden 107 Lampen der Serie „Q“ (3 Watt) und „QP“ (12 Watt) in diesem Projekt benutzt. Dabei verbraucht das Beleuchtungssystem für die komplette Kathedrale etwa 400 Watt bei maximaler Beleuchtung. Dies kann verglichen werden mit 3-4 herkömmlichen Lampen. Die Beleuchtung wird gesteuert durch ein automatisches Kontrollsystem, welches sich automatisch bei Dunkelheit an- und bei Helligkeit ausschaltet.

Wir könnten jetzt hier noch eine ewig lange Geschichte über das Projekt, die Arbeit, die Planung und die Technik schreiben, sicherlich auch sehr wichtig,……..aber:

Wichtiger für uns sind jedoch die Gefühle, die Emotionen der Gemeindemitglieder und deren Eindrücke über diese Beleuchtung – Außergewöhnlich, Mysteriös, Prachtvoll. Der Charme des Gebäudes lenkt nun unweigerlich die Aufmerksamkeit eines Jeden auf sich. Und das ist von übergeordneter Bedeutung!

Im Juli 2008 wurde in einem Pilotprojekt die Sonntagsschule in unmittelbarer Nähe zur Kathedrale illuminiert. Als Beleuchtung dienten hier Lampen der Serie „Q“ mit weißem kaltem Licht, was den Eindruck der Schwerelosigkeit vermittelt. Unter den Gemeindemitgliedern hat sich inzwischen der Name „Kristallhaus“ eingebürgert.